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„Oh, Vetter, wenn Ihr das für mich thun woll⸗ tet, mein ganzes Leben hindurch würde ich's Euch dan⸗ ken!“ ſagte Hans.„Mag der Poſten noch ſo ſchlecht ſein, mag man mich wie einen Hund behandeln, thut nichts, wenn ich nur das Glück habe, in die Stadt zu kommen.“
„Mein ehrliches Wort darauf, Hans, ich ſpreche mit dem Magazin⸗Aufſeher,“ verſetzte Michel.„Der Herr hat mir heute geſagt, daß wir übermorgen nach der Reſidenz zurückreiſen, du kannſt alſo darauf rech⸗ nen, im Laufe der nächſten Woche einen Brief von mir zu bekommen. Haſt du aber auch Geld zu der Reiſe, Hans? Bedenke, es ſind zehn volle Meilen bis in die Stadt.“
„Geld habe ich,“ erwiederte Hans hoch erfreut,— „einen ganzen Gulden und noch ein paar Pfennige darüber.“.
„Das wird ausreichen, wenn du ſparſam lebſt und nicht in den vornehmſten Gaſthäuſern über Nacht bleibſt,“ erwiederte Michel lächelnd.„Nun aber noch Eines: was werden Vater und Mutter ſagen, wenn ſie hören, daß du von ihnen fort willſt?“
„Das macht mir keine Sorge,“ verſetzte Hans. „Sie ſind mit Allem zufrieden, was ich thue. Meine Schweſter Anna iſt ſchon verſtändig genug, um ſtatt meiner die Gänſe hüten zu können, da ja Spitz ohne⸗ hin die Hauptſache dabei thut, und ſo werden ſie mich zu Hauſe wenig vermiſſen.“
„Dann wäre alſo Alles in Ordnung,“ ſagte Michel, indem er aufſtand.„Verlaſſe dich auf mich, Hans. Was ich thun kann, deine Wünſche zu befördern, ſoll gewiß geſchehen.“
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7.


