Freunde mit Innigkeit die Hand drückte.
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haben, als jener Häuptling der Strandfiſcher auf Dagoe. Man gibt ſich jetzt alle Mühe, die wirklichen Eigen⸗ thümer dieſer Güter wieder ausfindig zu machen, und einem Jeden ſoll zurückerſtattet werden, was er als Eigenthum irgend nachweiſen kann. Das Uebrige ver⸗ fällt dem Staate.“
„Und die armen, unſchuldigen Kinder des Barons?« fragte Werner.
„Ihnen bleibt geſichert, was ſie als Erbtheil von ihrer Mutter anſprechen können, und dies iſt weit mehr als hinreichend, ihren Lebensunterhalt zu beſtreiten. Ueber ihre Zukunft kannſt du ganz ruhig ſein, denn die Unſchuldigen trifft ja kein Vorwurf. Bei alledem ſegne ich faſt den Tod meines Freundes Julius, dieſen Tod, der ihn hinwegraffte, ehe er die Schande ſeines Vaters erlebte. Ihn würde der Gram getödtet haben, und darum iſt's beſſer, daß ihn Gott vor Ausbruch der Kataſtrophe zu ſich nahm, mag er nun eines natürlichen Todes geſtorben, oder durch die Mörderhand des Vog⸗ tes gefallen ſein, was Niemand wiſſen und beweiſen kann, als das Auge des allwiſſenden Gottes. Aber genug jetzt von dieſem traurigen Gewebe der Schmach. und der Schandthaten. Sprechen wir von dir und deiner Reiſe nach Petersburg. Graf Stromheck geht morgen dahin ab und macht dir durch mich das Aner⸗ bieten, ihn zu begleiten.“
„Ein Anerbieten, das natürlich mit herzlichſtem Danke angenommen wird,“ ſagte Werner, indem er dem
Sechs Monate ſpäter ging Werner an der Seite des Grafen Soltikow in Petersburg am Ufer der Newa Der Strandfiſcher. 8


