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Der Strandfischer : nach einer wahren Begebenheit seinen jungen Freunden erzählt / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Werkzeuge gebrauchen ließ. Er mußte einen Brief an den Baron ſchreiben, des Inhalts, ‚daß ihm der Vogt in die Hände gelaufen ſei, daß er ihn ſogleich feſtge⸗ halten habe und ihn ſo lange in ſeinem Hauſe zurück⸗ zuhalten hoffe, bis der Baron ſelbſt kommen, und ihn als einen entwichenen Leibeigenen gebunden in Verhaft nehmen wuͤrde. Außerdem mußte er dem Baron die größte Eile anempfehlen, damit der Kerl nicht vor der Zeit Verdacht ſchöpfe und etwa heimlich entwiſche, was von ſehr üblen Folgen ſein könne, indem der Vogt ſchwere Drohungen gegen ſeinen Herrn ausſtoße und 8 vor Gericht anzuklagen hoch und theuer geſchworen abe. 3

Dieſer Brief, fuhr Hollmark fort,iſt bereits abgegangen und muß ſogar ſchon in des Barons Hän⸗ den ſein, wenn er von ſeiner vergeblichen Jagd auf den Vogt nach Hauſe zurückgekehrt iſt. Die Angſt vor den Enthüllungen des Schurken wird ihn nicht ruhen laſſen, und gewiß läuft er alſo morgen in das Netz, das ihm geſtellt iſt.«

Der Plan war allerdings fein genug angelegt, um einen guten Erfolg hoffen zu laſſen, und ſelbſt Werner gab ſich der Hoffnung hin, daß der Baron vollkommen durch die angewendete Liſt getäuſcht werden würde.

Genug jetzt davon, ſagte Hollmark, nachdem er dem Freunde alles Wichtige mitgetheilt hatte.Laß uns nun auch ein wenig von dir reden. Was denkſt du zu beginnen, Werner, wenn der Baron den Händen

der Gerechtigkeit übergeben worden iſt?«

Werner zuckte die Achſeln.Es wird mir nichts weiter übrig bleiben, als nach meiner Heimath zurück⸗ zukehren,« erwiederte er. 1