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Der Strandfischer : nach einer wahren Begebenheit seinen jungen Freunden erzählt / von Franz Hoffmann
Entstehung
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ſich ganz anders.

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denen kein Menſch ſich etwas träumen laſſe. Hierauf brachte er eine förmliche Enthüllung des ganzen ſchreck⸗ lichen Unweſens auf Hohenholm vor, wobei er ſich ſchlau genug den Anſchein gab, als ob er, ſo weit er bei den Schändlichkeiten betheiligt war, nur immer ein leidendes Opfer der gutsherrlichen Uebermacht geweſen ſei.

Und das wagt der Bube, der vielleicht noch viel ſchändlicher iſt als der Baron?« rief Werner aus.

Er wagte es, weil er glaubte, man würde ihn frei ausgehen laſſen, und vielleicht gar noch belohnen; er wagte es, weil er die Verfolgung des Barons fürch⸗ tete, dem er eine ganze Schaluppe voll Güter und Geld geſtohlen hat, und weil er vielleicht darauf rechnete, daß die Gefangennahme des Barons ſeine eigene Sicher⸗ heit weſentlich befördern würde.

Aber Graf Strombeck, wie nahm dieſer ſein Wag⸗ ſtück auf?«

Der Graf nahm natürlich die Sache ſehr ernſthaft, hätte den Schurken aber doch vielleicht, in Rückſicht auf ſein anſcheinend offenes Weſen und ſeine wichtigen Geſtändniſſe, frei davon gehen laſſen, wenn ich nicht glücklicherweiſe noch zu rechter Zeit dazwiſchen gekom⸗ men wäre. Ich trat, nichts ahnend und wiſſend, in's Zimmer, und erkannte auf den erſten Blick den elenden Schuft, der bei meinem unerwarteten Erſcheinen ſo heftig erſchrak, daß er leichenblaß wurde und faſt in die Kniee geſunken wäre. ‚Der Vogt von Hohenholm 1e

rief ich aus. ‚Wie kommt dieſer Bube hierher!

Sie irren, ſagte der Graf.Der Mann nennt

Mag er ſich nennen, wie er will, fuhr ich fort,