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Der Strandfischer : nach einer wahren Begebenheit seinen jungen Freunden erzählt / von Franz Hoffmann
Entstehung
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ruhig ihr Schickſ

Vergiftung, die Vermuthung des alten Franz, daß der Vogt auch den Sohn des Barons ermordet habe, kurz, die ganzen Schandthaten, die der Baron und ſein ſchurkiſcher Knecht entweder verübt hatten, oder deren ſie wenigſtens doch dringend verdächtig waren. In tiefem Schweigen hörte der Pfarrer ihn

Ich dacht' es wohl, dacht' es mir längſt,« ſagte er endlich,aber meine Vermuthungen waren nicht hinreichend, den Verbrecher zu überführen. Die Werke der Finſterniß ſcheuen das Licht, und von Allen, die in Abhängigkeit vom Baron leben, wagt es Keiner, offenes Zeugniß gegen ihn abzulegen. So habe denn ich, ſo haben Alle geſchwiegen! Aber Ihr Fall iſt ein Anderer, hier iſt Gottes Finger! Der Rächer bringt die Unthat an den Tag! Die Stunde des Verbrechers hat geſchlagen. Da Gott Ihnen in jenen ſchauervol⸗ len Stunden den Gebrauch Ihrer Sinne erhielt, wollte er Sie ohne Zweifel auch zum Werkzeuge ſeiner gött⸗ lichen Gerechtigkeit gebrauchen.

Aber ſeine Töchter? Die armen unſchuldigen Kinder.«

Gott wacht über ſie und wird ihre Unſchuld ſchützen, erwiederte der Pfarrer.Ihm wollen wir

ſal anheimſtellen. Aber Sie! Sie

müſſen unverzüglich die Flucht ergreifen, denn nur jetzt, bei der herrſchenden Verwirrung und der Abweſenheit des Barons, iſt ihr Gelingen im Bereiche der Mög⸗ lichkeit. Ein Fiſcherkahn und ein paar treue Männer, denen Sie ſich ruhig anvertrauen koͤnnen, ſollen binnen einer Stunde bereit ſein, Sie über das Meer zu füh⸗ ren. Eilen Sie! Ordnen Sie auf dem Schloſſe vor⸗ Der Strandfiſcher. 7 8

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