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Der Strandfischer : nach einer wahren Begebenheit seinen jungen Freunden erzählt / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Baron, daß dieſer ihm eine Beſchäftigung anweiſen möge. Der Baron lächelte.

Sie mit Arbeit zu überhäufen würde mir nicht ſchwer fallen,« erwiederte er.»Vielleicht haben Sie ſchon erfahren, daß ich Ordnungsrichter dieſer Inſel, alſo die erſte und einzige Polizei⸗Behörde der⸗ ſelben bin, und Sie können ſich denken, daß ein ſolches Amt mit mannigfachen Geſchäften und Obliegenheiten verknüpft iſt. Außerdem treibe ich ein nicht ganz un⸗ bedeutendes Handelsgeſchäft mit den mannigfaltigen Erzeugniſſen meiner Guͤter, und da gibt es natürlich ebenfalls Arbeit in Fülle. Aber ich habe Sie für etwas Beſſeres, für etwas, das auch Ihnen mehr zu⸗ ſagen wird, aufgehoben. Heute kommen meine Kinder, machen Sie ihre Bekanntſchaft, und nach ein paar Ta⸗ gen wollen wir unſer jetziges Geſpräch wieder aufneh⸗ men. Einſtweilen benutzen Sie Ihre Muße nach wie vor ganz nach Gefallen.

Werner ſah wohl, daß es unbeſcheiden ſein würde, mehr in den Baron zu dringen, und ſuchte ſich in Ge⸗ duld zu faſſen. Gegen Abend fuhr ein Wagen in den Schloßhof, und der Baron, der eben in eine Schach⸗ partie mit Werner verwickelt war, trat an ein Fenſter.

Da ſind ſie meine Kinder,« ſagte er.Sie werden ſich freuen, Geſellſchaft auf dem Schloſſe zu finden.

Wenige Augenblicke ſpäter traten die Kinder ein, zwei allerliebſte Mädchen von etwa zehn und zwölf Jahren. Der Baron ſtellte ſie als ſeine Töchter Cä⸗ cilie und Aurora ſeinem jungen Freunde vor, welcher nachgerade zu vermuthen anfing, daß der Baron ihn zu ihrem Hauslehrer beſtimmt haben möge, eine Ausſicht,