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Der Strandfischer : nach einer wahren Begebenheit seinen jungen Freunden erzählt / von Franz Hoffmann
Entstehung
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ihn und für jeden Beruf, der Sie in ſeinem Hauſe erwarten könnte, ſind Sie todt ſeit dem Augenblicke, wo das Schiff unter ihren Füßen in Trümmer ging. Er weiß nicht anders und erfährt nicht anders, als daß Sie Ihren Tod in den Wellen gefunden haben, und dies genügt, um anzunehmen, daß er Ihre Stelle bereits anderweitig wieder beſetzt hat. Wenn Sie ir⸗ gend etwas Anderes vermuthen, ſo täuſchen Sie ſich, auf mein Wort. Ich kenne die großen Herren, weiß, wie es bei ihnen zugeht, und kenne vor Allem Ihren Grafen Soltikow. Sobald er die Nachricht von dem Untergange Ihres Schiffes durch die Zeitungen erfah⸗ ren haben wird, hat er ſich auch nach einem anderen Privat⸗Sekretär umgeſehen und ihn ohne Zweifel be⸗ reits gefunden.

Wer weiß? antwortete Werner.Aus Allem, was Sie mir ſagen, Herr Baron, ziehe ich nur den Schluß, daß ich mich möglichſt beeilen muß, um nach Petersburg zu kommen, damit ich inich in dem Hauſe des Grafen nicht überflüſſig finde.

Ich dagegen gebe Ihnen die Verſicherung, daß Sie nur Urſache finden wuͤrden, Ihre Eile, oder beſſer Uebereilung zu bereuen, entgegnete der Baron. Sie hören doch, daß ich den Grafen kenne. Ich kenne ihn ſogar ſehr genau, und vermuthe nicht ohne Grund, daß Sie ihn durch Ihre verſpätete Ankunft nur in Verlegenheit ſetzen werden. Uebrigens, unter uns, laſſen Sie ſich's nicht verdrießen, daß Ihnen die Sekretärs⸗ Stelle entgangen iſt. Der Graf wechſelt gern mit ſei⸗ nen Leuten, und meines Wiſſens iſt noch Keiner von ſeinen Privat⸗Sekretären länger als ein paar Monate in ſeinen Dienſten geweſen. Und was dann, wenn Sie