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Der Strandfischer : nach einer wahren Begebenheit seinen jungen Freunden erzählt / von Franz Hoffmann
Entstehung
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dieſer Inſel, und nur eine Viertelmeile von hier liegt Hohenholm, mein Wohnſitz. Begleiten Sie mich, wenn es Ihre Kräfte erlauben, dorthin, und nehmen Sie mit meiner Gaſtfreundſchaft vorlieb. Sie werden ſich bei mir jedenfalls beſſer befinden, als in dieſer elenden Hütte, und Alles, was Ihre Lage erfordert, wird ſich dort leichter und mit beſſerer Ruhe abmachen laſſen, als in ſolchen Umgebungen.

Die Einladung des Barons war zu freundlich, als daß ſie hätte ausgeſchlagen werden können. 1

»Sie ſind ſehr gütig, Herr Baron, antwortete Werner,und ich werde dem Sturme wenigſtens dafür Dank ſchuldig ſein muͤſſen, daß er mich gerade hier an den Strand warf, wo mich eine ſo edle und zuvor⸗ kommende Gaſtfreundſchaft erwartet. Nur geſtehe ich, daß ich nicht weiß, wie ich es über mich gewinnen ſoll, mich von meinem biederen Unglücksgenoſſen zu trennen, dem ich zunächſt meine Rettung verdanke, und der in der That des Troſtes zu bedürftig iſt, als daß ich ihn ſelbſt des geringen, welchen er aus meiner Geſellſchaft ziehen kann, berauben möchte. Ich ſpreche von meinem Freunde Wildenrad, den ich Ihnen hiermit als den Kapitän des verunglückten Schiffes vorſtelle.

Bis hierher hatte der Baron den Kapitän kaum eines Blickes gewürdigt, und auch jetzt ſtreifte ſein Auge nur fluͤchtig und mit einer gewiſſen Kälte über ihn hin, als ob ſein Unglück ihm nur geringe Theil⸗ nahme einflößte. Seine Worte waren indeß freund⸗ licher als ſeine Blicke, und nach einem kaum augen⸗ bninrhen Zögern reichte er auch dem Kapitän ſeine

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Natürlich, natürlich! ſagte er.Von einer Trennung