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nur! Es iſt immer beſſer, die friſche Seeluft zu athmen, als den Dunſt dieſer elenden Fiſcherhütte.“
Werner ſprang auf, und obgleich er ſeine Glieder noch ein wenig zerſchlagen fühlte, koſtete es ihm doch keine große Anſtrengung, den Kapitän in's Freie zu begleiten. Er ſah ein niedriges, ſandiges Ufer vor ſich, und in der Entfernung von etwa zweihundert Schritten das noch immer ſehr aufgeregte Meer, deſſen ſchäu⸗ mende Wellen, Woge über Woge, an das Ufer hinauf rollten. Eine Anzahl von dreißig bis vierzig Männern zeigte ſich ſehr geſchäftig, jeden Gegenſtand, wäre es auch nur eine arme Schiffsplanke geweſen, die von dem Waſſer herangeſpült wurde, auf's Trockene zu bringen, und der Augenſchein zeigte, daß die Leute ſchon ſeit längerer Zeit an dieſem Werke thätig geweſen ſein mußten. Denn am geſicherten Ufer lag bereits ein bunter Haufe verſchiedenartiger Gegenſtände, Tonnen, Fäſſer, Kiſten, Koffer und Packen, bunt durch einan⸗ der aufgehäuft, welche, nach ihrem Ausſehen zu ſchließen, nur vor kurzer Zeit erſt aus dem Waſſer gezogen ſein konnten.
Werner und Kapitän Wildenrad näherten ſich den Strandfiſchern, und der Letztere warf einen prüfenden Blick auf die geborgenen Sachen, um vielleicht etwas von ſeinem früheren Eigenthume aus dem Haufen her⸗ auszufinden. Aber er entdeckte nur wenige bekannte, und unter ihnen nur ziemlich werthloſe Gegenſtände.
„Es iſt, wie ich dachte,“ ſagte er.„Die Ladun meines alten Schiffes iſt zu Grunde gegangen, abe Alles beweist mir, daß in der vergangenen, ſchlimmen Nacht noch ein anderes Fahrzeug in der Nähe der In⸗ ſel geſcheitert ſein muß. Gott ſei den armen Seelen
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