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erfolgreichen Bemühungen, und dem alten Herrn ſchüt⸗ telte er mit Wärme die Hand.
„Mein theurer verehrter Freund,“ ſagte er,„mit aufrichtiger Freude heiße ich Sie bei uns willkommen, nachdem wir ſo lange das Glück, Sie zu ſehen, ent⸗ behren mußten. Gewiß hat Ihre Gegenwart Vieles dazu beigetragen, die Geneſung meiner guten Mutter zu befördern.“
„Ja, das hat ſie,“ nahm die Gräfin mit noch etwas ſchwacher und zitternter Stimme das Wort,—„und deine Ankunft, mein lieber Julius, vollendet ſie. Als ich in der gefährlichſten Kriſis lag, ſtand immer und immer das Bild jenes jungen Mannes vor meinen Augen, den du zu dir genommen haſt, und ſeine bald drohenden, bald bittenden Blicke ſchienen mich anzutrei⸗ ben, ſeinem Glück nicht ferner entgegen zu ſein. Der Gedanke an ihn peinigte, ängſtigte, verfolgte mich! Ich machte mir bittere Vorwürfe, dich abgehalten zu haben, das auf ihm ruhende Geheimniß aufzuklären, und ſiehe da, grade als ich am fieberhafteſten durch meine Ge⸗ wiſſensbiſſe aufgeregt war, meldete man mir die An⸗ kunft unſeres Verwandten und Freundes. Dieſe ſo unerwartete Nachricht goß Balſam in mein aufgeregtes Herz. Ich wurde ruhig, denn nun konnte noch Alles gut gemacht, noch alles Verſäumte nachgeholt werden. Ein ſanfter Schlaf erquickte mich, und heute früh erwachte ich geſtärkt und gekräftigt zum vollen Be⸗ wußtſein.“
.„Und Sie erzählten dem Herrn Grafen Alles, liebe Mutter?“ 1 „Nichts bis jetzt, denn ich wollte deine Ankunft ab⸗ warten, und dir es überlaſſen, mit unſerem Freunde
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