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Die Sonne bringt es an den Tag : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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über die Angelegenheit zu reden, die uns ſchon ſo viel⸗ fach beſchäftigt hat.

Der Graf Brutterode, ein weißlockiger Greis von ſanftem, liebenswürdigem Ausſehen, heftete einen fra⸗ genden Blick auf Julius.

Sie werden Alles erfahren, Herr Graf, ſagte dieſer ſchnell.Nur, glaube ich, wird es nothwendig ſein, die Mittheilung noch um kurze Zeit aufzuſchieben.

Warum das, mein Kind? fragte die Mutter.

Er muß ſelbſt ſehen, ſelbſt entſcheiden, flüſterte Graf Julius ihr in's Ohr, indem er ſich auf ſie nie⸗ derbeugte.Nach einigen Tagen werden wir mit ein⸗ ander nach Wien reiſen, der Graf wird unſeren Schütz⸗ ling ſehen, und es wird ſich dann zeigen, ob eine Stimme für ihn in ſeinem Herzen ſpricht. Dann das Weitere, liebe Mutter.

Sei es ſo, erwiederte die Frau Gräfin, und lächelte zufrieden.Verfahre nach deinem Gefallen, Julius. Ich bin ſchon ruhig, nun ich weiß, daß irgend eine Entſcheidung erfolgen muß. Uebrigens können wir ſchon jetzt den Grafen auf die Ueberraſchung vorbereiten, damit ſie nicht allzu überwältigend auf ihn einwirkt.

Julius nickte der Mutter zu, und reichte dann dem Grafen Brutterode die Hand.»Verzeihen Sie unſere Heimlichkeiten, ſagte er.Sie beziehen ſich nur auf

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Ihnen mit Vergnügen zu Gebote ſtehen, wenn Sie ge⸗ neigt ſind, ſie anzuhören.

Gewiß, mein lieber Julius,« erwiederte der alte Herr.Ich kann nicht läugnen, daß ich ein wenig neugierig geworden bin.

»Nun denn, ſagte Julius,es handelt ſich um

Die Sonne bringt es an den Tag.

gewiſſe Vermuthungen, während die Thatſachen ſelbſt 1