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Die Sonne bringt es an den Tag : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
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noch niemals verſpürt, obgleich kein Tag vergeht, daß ich nicht mein Revier ablaufe.«

Ja, ja, Herr, antwortete der Junge.Wir waren auch noch nicht in dieſer Gegend, und darum eben hatten wir uns geſtern verlaufen und waren nur froh, daß wir die Waldhütte zum Uebernachten fanden. Er fühlte ſich gar nicht munter geſtern, der Vater, ſonſt hätten wir uns nichts daraus gemacht, unter freiem Himmel zu ſchlafen, wie wir's ſchon hundert Mal ge⸗ than! Aber nun freilich, nun ſeh' ich ſchon ein, warum er geſtern ſo ſehr nach einem Obdache verlangte, und warum er ſo wunderliche Dinge ſprach, als wir endlich in dieſe Hütte untergekrochen waren.

Was ſprach er denn? fragte der alte Waldhüter, der geſpannt aufhorchte.

Ach, ſo allerlei durch einander, ohne rechten Zu⸗ ſammenhang, erwiederte Peter.Zuerſt wunderte ich mich darüber, aber nachher, weil er ſchon ſehr über Kopfſchmerzen geklagt hatte, da merkte ich wohl, daß er die Gedanken nicht recht beiſammen haben konnte, und redete ihm zu, er ſolle doch nur einſchlafen. Das that er denn auch, und ich ſchlief auch gleich ganz feſt, und ſo iſt es denn nun gekommen, daß ich nicht einmal gehört habe, wie er geſtorben iſt. Ach, mein guter, armer Vater! Wenn ich das hätte ahnen können, kein Auge hätte ich zugethan in dieſer Nacht!

Ja, ja, ich glaub' es dir, ſagte der alte Wald⸗ hüter treuherzig.»Aus Allem ſehe ich ſchon, daß du ein braver Junge biſt, der ſeinen Vater ehrt und liebt, und das wird dir unſer Aller Vater da droben ſchon wieder zu gut rechnen, aber nun erzähle mir auch, was ſprach denn dein Vater geſtern, das dich ſo ſehr