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verwunderte? Mir darfſt du es ſchon mittheilen, ich
verrathe nichts davon.“
„Zu verrathen iſt da nichts, lieber Herr!“ antwor⸗ tete Peter mit offenem Blicke.„Ich verſtand auch ſelber nicht recht, was er meinte. Als ich ihm geſtern Abend zuredete, daß er doch nur ſtille liegen möchte, weil er ſich ſo unruhig auf der Streu hin und her warf, und als ich dabei, wie immer, lieber Vater zu ihm ſagte, da faßte er heftig mich bei der Hand, drückte ſie zwiſchen ſeinen heißen Fingern, und gab mir zur Antwort:
»Herr mein Heiland, es iſt gut, daß ich daran denke, denn wer weiß, morgen iſt es ſchon vielleicht zu ſpät dazu. Du biſt ja gar nicht mein Sohn, Peter, wenn du mich auch Vater nennſt.“
„»Ach, Vater, du machſt Spaß,“ ſagte ich.„Thue nur die Augen zu und ſchlaf' ein!«
„Aber er that es nicht, er ſchlief nicht, bis er mir erzählt hatte, er habe mich ſo etwa vor fünf oder ſechs Jahren auf einſamer Landſtraße etwas abſeits im Walde unter einer Eiche gefunden und mich bei ſich behalten, weil ich ſo ſehr jämmerlich geweint und geſchrieen hätte,
Wer ich oder meine Aeltern wären, habe er nie in Er⸗ fahrung bringen können. Gewiß hätte man mich wäh⸗ rend der Nacht abſichtlich aus einem Wagen verloren,—
denn die Spuren von Rädern und Pferdehufen ſeinen noch friſch und deutlich ſichtbar geweſen. Um Erkun⸗ digungen einzuziehen, ſei er dieſen Spuren bis zum nächſten Orte nachgegangen, und dort hätte er erfahren, es wäre allerdings eine Kutſche ganz in der Frühe
durchgekommen, aber wer darin geſeſſen, wüßte man
nicht. Eine grobe Baßſtimme habe nur nach Pferden geſchrieen und fürchterlich geſtucht und gewettert, daß
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