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Die Sonne bringt es an den Tag : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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und trockne dir die Augen ab. Wir muſſen ein ernſt⸗ haftes Wort mit einander reden. Faſſe dich, Kind! Faſſe dich! Hatteſt du denn deinen Vater ſo ſehr lieb, daß du gar nicht aufhören kannſt zu ſchluchzen?

Der Junge nickte. Noch floßen ſeine Thränen und die Kehle war ihm wie zugeſchnürt, ſo daß er kein

Wort herausbringen konnte. Der Waldhüter ließ ihn

noch ein paar Minuten gegen ſeinen Schmerz ankämpfen und redete ihm nur gutmüthig und ſanft zu. Das half. Allmählig wurde der Knabe ruhiger, und nur die Mundwinkel zuckten noch manchmal in verhaltenem

Schmerze.

Na, nun biſt du ein guter Junge, Peter, ſagte der alte Waidmann.»Nun laß auch hören, was man für dich thun kann, und gieb vernünftigen Beſcheid auf einr⸗rgen Zuerſt, wie heißt dein Vater, und was iſt er? 4

Der Junge blickte verwundert auf.Was er iſt? Gar nichts iſt er, lieber Herr, der Wald⸗Friedel iſt er.«

So! Der Wald⸗Friedel! Und wie heißt er ſonſt noch 24

Weiter hat er keinen Namen, ich weiß weiter keinen. Drüben im Böhmer Wald nannten ihn ſo die Köhler und Holzhauer, wenn wir bei Einem arbeiteten oder ſonſt zuweilen Einem begegneten, und ich, ich ſagte Vater zu ihm.

Hm! Aber daheim, wo Ihr wohntet, wie nannten

ihn da die Leute?

Wo wir wohnten? Wir wohnten gar nicht, lieber

Herr!«

Ei, dummes Zeug, Junge! Mache mir keine

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