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verſtellſt dich ja nur! Erſchrecke mich nicht länger, Vater! Um Gottes willen, wache doch nur auf!« »Der wird nicht mehr aufwachen, Kind,« ſagte der Waldhüter mitleidig.„Fühle doch nur, er iſt bereits eiskalt und muß ſchon ſeit mehreren Stunden todt ſein.
Da hilft kein Jammern und Wehklagen. Komm nun
in's Freie, da wollen wir noch ein paar Worte mit einander reden.“
Der ungeheuchelte, tiefe und lebhafte Schmerz des Jungen rührte den Alten. Er riß ihn mit ſanfter Ge⸗ walt von dem Todten los und drängte ihn aus der Hütte. Mechaniſch folgte der Junge, und draußen ſetzte er ſich auf den Baumſtumpf, bedeckte ſein Geſicht mit den Händen, und weinte von Neuem ſo bitterlich, daß ihm die hellen Thränen zwiſchen den Fingern durch⸗ liefen. Eine Zeit lang ließ ihn der alte Wildhüter ge⸗ währen. Auf ſein Gewehr geſtützt, ſah er mit herz⸗ lichem Mitleiden den Jungen an, und allerlei Gedanken flogen ihm dabei durch den Kopf.
»Ein hübſcher Junge!« murmelte er in ſeinen grauen Bart, der ihm zottig über die Lippen und über das Kinn herunter hing.„Ein hübſcher Junge, und ei gutes, weiches Herz! Wie er weint, der arme Bu Muß doch ſehen, ob ihm nicht zu helfen iſt! doch ſehen!«
Nach einer Weile, als die Thränen des Knaben milder zu fließen ſchienen, klopfte er ihm leiſe auf die Achſel.
»Höre mich an, Peter,“ ſagte er ſanft.„Das
Weinen nützt einmal nichts mehr. Hin iſt hin, und durch alle Thränen in der Welt kannſt du keinen Todten wieder in's Leben rufen. Darum laß es jetzt gut ſein,
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