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Die Sonne bringt es an den Tag : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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drang jetzt von außen her in die Hütte, und er ſah den Mann, den er ſeinen Vater nannte, lang ausge⸗ ſtreckt und ohne Bewegung auf ſeiner harten Streu von Fichtennadeln liegen.

Vater!« rief er ihn an.So wach' doch auf! Hörſt du mich denn gar nicht? Du brauchſt dich nicht zu verſtellen, der Mann draußen meint es gut mit uns!«

Keine Antwort. Die Geſtalt rührte ſich nicht. Blin⸗ zelte nicht einmal mit den Augen. Peter ergriff ſie am Arme, der Arm war ſteif und ſchwer. Peter fuhr ihr mit der Hand über's Geſicht, das Geſicht war eiskalt. Ein jäher Schrecken überrieſelte ihn.

Herr Jeſus! ſchrie er auf,ich glaube der Vater iſt todt!

Oho, Junge, ſo ſchlimm wird es nicht ſein! antwortete der Waidmann draußen.Aber warte einen Augenblick, ich werde kommen und ſelbſt nachſehen.

Gleich darauf wurde der Eingang der Hütte ver⸗ finſtert, und auf allen Vieren kroch der Waldhüter herein. Er fühlte den Puls, den Herzſchlag des Man⸗ nes, betaſtete ſein Geſicht, wendete es mit einer An⸗

ſtrengung mehr dem Lichte zu, und Beſtürzung malte

ſich in ſeinen gutmüthigen, verwitterten Zügen.

Ja, bei Gott, er iſt todt! ſagte er.Da haͤtten wir freilich lange rufen und ſchreien können. Komm nur wieder mit heraus in's Freie, Peter, hier iſt nichts weiter zu helfen, der Mann iſt geſtorben.«

Peter zitterte am ganzen Leibe, Thränen ſtürzten

aus ſeinen Augen, er weinte laut, und warf ſich un⸗ geſtum über den Leichnam hin, den er im Ausbruche

heftigſten Schmerzes mit beiden Armen umklammerte. Vater! Vater! ſchluchzte er.Wache doch auf! Du

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