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Die Sonne bringt es an den Tag : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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erwiſchten. Aber nun ſchnell, der da wird uns wohl nicht kriegen.

Der Junge duckte ſich und kroch an den Eingang der Hütte.Vater!« rief er mit gedämpfter Stimme hinein,Vater, wach' auf! Ein Waldhüter kommt grade auf die Hütte zu. Geſchwind wach' auf, Vater! Hörſt du?«

Drinnen in der Hütte blieb es ſtill.Vater, hur⸗ tig!« ſchrie der Knabe lauter.»Der Waldhüter kommt ſchon näher. Hörſt du denn gar nicht? Vater! Vater! So wache doch auf!«

Nichts regte ſich, der Knabe warf einen bangen, beſorgten Blick hinter ſich, und ſah, daß der Mann mit Hund, Flinte und Jagdtaſche kaum noch zweihundert Schritte entfernt war.Ich darf nicht lauter rufen!«

ſagte er.Er würde mich hören! Was thu' ich?

Das Beſte wird ſein, ich ſchlüpfe in die Hütte und halte mich ganz ſtill. Vielleicht geht er vorüber, ohne uns zu bemerken, und dann ſind wir geborgen. Ent⸗ wiſchen können wir nun doch nicht mehr. Ich weiß nur nicht, warum der Vater grade heute ſo lange ſchläft und ſo feſt!«

Mit den letzten Worten ſchlüpfte der Junge in die Huütte, kauerte ſich in einen dunklen Winkel und ver⸗ hielt ſich mäuschenſtill. Auf ſeinen Vater achtete er VWnaicht, ſondern horchte nur auf die Schritte des Waid⸗ mann's, die allmählig näher und näher kamen. Jetzt rauſchte das dürre Laub dicht am Eingange der Hütte der Junge hielt den Athem an, und regte ſich nicht; jetzt aber, jetzt athmete er wieder tief auf und lächelte, denn die Schritte klangen ſchon wieder ent⸗ fernter, der Waldhüter ging vorüber, ohne die Hütte