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Spuren eines ſchon langen Gebrauch's. Aber trotz der
armſeligen Kleidung mit ihren Riſſen und Flicken war er doch ein hübſcher Burſche, und ſeine Armuth ſchien ihn nicht ſonderlich anzufechten, denn er ſah, wie er ſo daſaß und auf den Geſang der Vögel lauſchte, ganz fröͤhlich und wohlgemuth aus.
»Gut, recht gut!« murmelte er zuweilen vor ſich hin, indem er den Kopf bald ein wenig rechts, bald ein wenig links neigte, um beſſer hören zu können. „‧Da iſt ein Fink, der hat den ſchönſten Ritſchebier⸗ Schlag, den ich noch in dieſem Frühjahre gehört habe, und rechts da drüben zwitſchern ein paar Hänflinge, die auch nicht zu verachten ſind. Außerdem die Schwarz⸗ Amſel auf der Buche dort hinten, und die Zeiſige auf den Erlen weiter links hin,— ich muß doch mit dem Vater ſprechen, ob wir nicht einen Tag oder zwei hier bleiben können. Ein paar Vogelbauer ſind bald ge⸗ flochten, und der Fink allein iſt gut ſeine acht Groſchen werth für den Liebhaber, wenn ich ihn lebendig nach der Stadt bringe. Drei bis vier Hänflinge, das Stuͤck zwei Groſchen, die Amſel vier Groſchen, ein halbes Dutzend Zeiſige ſechs Groſchen, macht über einen Tha⸗ ler. Dafuͤr kann der Vater viel Brod und auch ein Stück Wurſt kaufen. Ja, ja, der Fleck iſt gut, und wenn es nur nicht gleich weiter geht, dann will ich die Vögel ſchon erwiſchen. Aber wie wunderlich, daß der Vater heute ſo lange ſchläft! Es iſt doch ſonſt nicht ſeine Gewohnheit. Er rührt ſich nicht! Wir haben freilich einen ziemlich langen Marſch geſtern ge⸗ macht, und es war ſchon ganz dunkel, als wir in dieſe Hütte krochen, aber— nachgerade könnte er doch aus⸗ geſchlafen haben. Nun, noch ein Weilchen will ich ihn
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