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Der verlorne Sohn : eine Erzählung für die Jugend und Jugendfreunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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ſetzte er ſich vertraulich neben ihn und fing an mit ihm zu plaudern.

Warum ſieht man dich nur gar nicht außer dem Hauſe, Robert?« fragte er.Bisher glaubte ich immer, dein Alter(hiemit meinte er Herrn Redlich) ſei daran Schuld, aber der iſt doch jetzt fort, und dennoch läßt du dich nie unter uns blicken. Ich, und mehrere von meinen Bekannten treffen uns alle Abend in einem Kaffeehauſe, rauchen da unſere Ci⸗ garre, ſpielen Billard, oder machen ein anderes Spielchen und ſind da oft kreuzfidel bis tief in die Nacht hinein. Wahrhaftig, es würde dir bei uns recht gut gefallen, denn wir ſind lauter nette Kerls, wie wir da beiſammen ſind.

Dürft Ihr denn alle Abende ausgehen, Anton? fragte Robert.

Nun, freilich!« entgegnete Anton.Bei uns iſt jeder ſein eigener Herr, ſobald das Comptoir ge⸗ ſchloſſen iſt. Und wer doch nicht fort darf, nun, der ſucht heimlich davon zu kommen! Ich habe mich ſchon lange gewundert, daß du es nicht auch ſo machſt.« 3

»Ja, ich thäte es wohl,« ſagte Robert;aber wie ſoll ich fortkommen. Um ſieben Uhr Abends darf ich erſt das Comptvir verlaſſen; dann muß ich