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nes Lehrherrn, der dich liebt und dich nur mit Trauer beſtrafen würde.«
„Sein Sie ohne Sorge um mich, Herr Redlich,“ erwiederte Robert, deſſen Herz vor Freuden hüpfte, als er hörte, daß er auf eine Zeitlang in die Hei⸗ math zurückkehren und bei ſeinen Eltern verweilen dürfe.„Ich will Ihnen gewiß keine Veranlaſſung zur Unzufriedenheit geben! Ganz gewiß nicht! Sie ſollen nichts wie Gutes von mir höron. wenn Sie zurückgekommen ſind!«
Herr Redlich glaubte der Verſicherung Roberts, und reiste beruhigt ab. Robert hatte mit ſo vieler Treuherzigkeit geſprochen, daß man ihm leicht an⸗ ſehen konnte, wie er in der That entſchloſſen ſei, ſich in jeder Beziehung anzuſtrengen, und Herr Redlich vergaß nur, daß Robert leider zu ſchwach war, auf ſeinen guten Vorſätzen zu beharren.
Wie es gewöhnlich ging, ſo auch diesmal. In den erſten Tagen nach Herrn Redlichs Abreiſe konnte man keinen geſchäftigeren, eifrigeren Lehrling ſehen, als unſern Robert. Er übertraf ſich ſelbſt, that hurtig und geſchickt ſeine Arbeit, ſo daß der Ge⸗ ſchäftsführer Herrn Roberts ihm ſeine volle Zufrie⸗ denheit bezeigte. Des Abends las er ſeine franzöſt⸗ ſchen und engliſchen Bücher, wie angenagelt. Aber
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