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Der verlorne Sohn : eine Erzählung für die Jugend und Jugendfreunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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nothwendige Geſchäftsreiſe unternehmen mußte, die ihn auf ein paar Wochen aus ſeinem Hauſe ent⸗ fernte. Sein Geſchäft konnte er ohne Sorgen ver⸗ laſſen, da er einen tüchtigen Geſchäftsführer hatte, auf welchen er in jeder Beziehung Vertrauen ſetzen konnte. Nur der Gedanke an Robert war es, der ihm einige Sorgen verurſachte.

Am Abend vor ſeiner Abreiſe ließ er den Jüng⸗ ling zu ſich kommen und ſagte zu ihm:

Robert, wie du weißt, werde ich dich von mor⸗ gen ab einige Wochen hindurch allein laſſen müſſen. Willſt du mir verſprechen, dich während dieſer Zeit ordentlich zu betragen? An deinem Benehmen ſoll es liegen, ob ich dir bei meiner Rückkehr eine große Freude bereiten darf oder nicht. Biſt du fleißig ge⸗ weſen, haſt redlich deine Pflicht im Comptoire, wie bei deinen Sprachſtudien gethan, ſo ſollſt du auf eine ganze Woche deine Eltern beſuchen dürfen, wo nicht, ſo werde ich nicht nur ſehr unzufrieden ſein, ſondern auch wirkliche Strenge anwenden, um dich unter jeder Bedingung auf dem rechten Wege zu

erhalten. Alſo überlege wohl was du thuſt. Auf der einen Seite Ausſicht auf eine Belohnung der Pflichterfüllung, auf der andern Ungufriedenheit dei⸗

Der verlorne Sohn.

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