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Der Silbergroschen : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Keine fünf Minuten länger, Herr Oberſt, er⸗

wiederte Benjamin.Gott ſegne Sie für ihre recht⸗ zeitige Hülfe! Es war wahrlich Hülfe in der höchſten Noth. Die Sie verdient haben durch Ihre treue Anhäng⸗ lichkeit an Ihren Prinzipal, verſetzte der Oberſt. Ich war ſo ſehr von Ihrer Aufopferung gerührt, daß ich mich ſofort entſchloß, Ihnen nachzueilen. Eine ſolche Treue, die ſelbſt den Tod nicht ſcheute, durfte doch nicht unbelohnt bleiben!

Tauſend Dank für ſolche Geſinnung, die uns ge⸗ rettet hat, Herr Oberſt, nahm jetzt der Fabrikant das Wort.Glauben Sie mir, auch ich weiß meines Benjamin's Treue zu ſchätzen, und ich will ihm ge⸗ wißti vergelten, ſo weit es in meinen Kräften

eht!

Er war immer mein lieber Sohn, ſagte Frau Haller gerührt,und die Liebe einer Mutter wird er bei mir finden, ſo lange das Herz noch in meiner Bruſt ſchlägt.

Und das iſt der ſüßeſte Lohn, der mir irgend zu Theil werden kann! rief Benjamin tief ergriffen aus, indem er zartlich ſeine mütterliche Freundin in die Arme ſchloß. A