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Der Silbergroschen : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Oeffnet! ſchrie jetzt, als auf e einen Augenblick tiefe Stille eintrat, eine donnernde Stimme aus dem Pöbelhaufen;öffnet ohne Verzug, und es ſoll Niemanden ein Schaden an Leib und Leben zugefügt werden. Wagt Ihr es aber, Euch zu weigern oder gar Widerſtand zu leiſten, ſo ſollt Ihr es Alle mit Eurem Leben bezahlen!

Lang⸗Hennerich, rief Benjamin zurück,ich kenne deine Stimme, und warne dich! Gib die verruchte Abſicht auf, die dich hierher geführt hat, und es ſoll dir und allen deinen Spießgeſellen verziehen ſein. Wo nicht, ſo mögt Ihr wiſſen, daß wir bis auf den letzten Mann Widerſtand leiſten werden. Ich warne Euch, Ihr Leute! Wir ſind Alle mit Schießgewehren bewaffnet!

Mit den paar Schlüſſelbüchſen wollen wir bald fertig werden, verſetzte der Menſch, den Benjamin Lang⸗Hennerich genannt hatte.Ergebt Euch, oder wir ſtürmen, und machen Alles nieder, was eine Hand gegen uns aufzuheben wagt.

Wir ergeben uns nicht! erwiederte Benjamin

feſt. Drauf denn! brüllte Lang⸗Hennerich.Brecht das Thor auf! Greift ſie von allen Seiten an! Vor⸗ wärts, und keinen Pardon! 86 Mehrere Schüſſe krachten und zerſchmetterten die Fenſter; zugleich raſſelten wieder die ſchweren Häm⸗ mer gegen das eiſerne Thor, um daſſelbe zu ſprengen. Ein furchtbares Geſchrei erſchallte draußen. So ſei uns denn Gott gnädig, ſagte Benjamin. 5 Wir ſind gezwungen, uns zu vertheidigen, und alles Blut, was vergoſſen wird, komme über das Haupt