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Der Silbergroschen : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Mann gehen mit Herr Haller! Geſchwind! Es iſt keine Zeit zu verlieren!

Herr Haller marſchirte an der Spitze ſeiner Mann⸗ ſchaft ohne Zögern davon, und hatte noch Zeit genug, die von Benjamin anempfohlenen Vorſichtsmaßregeln zu treffen.

Wir Uebrigen, wendete ſich Benjamin zu den zurückgebliebenen Leuten,haben die Aufgabe, die Fabrik zu vertheidigen, und zugleich das eiſerne Gitter zu überwachen, das den freien Platz zwiſchen dem Hauſe und der Fabrik nach außen abſchließt. Sie werden jedenfalls verſuchen, das Thor zu ſprengen, 4 aber unſere Flinten werden ſie wohl in Reſpekt hal⸗ teen. Von hinten her können ſie nicht eindringen, denn dort ſchützen uns die feuerfeſten hohen Mauern unſeres Magazines. Alſo nur Muth, Freunde! Wenn wir feſt zuſammen ſtehen, können wir bis zum Mor⸗ gen Widerſtand leiſten, und dann ſind ohne Zweifel die Soldaten da. Jeder von Euch beſetzt ein Fenſter. Ihr, Trautmann, und ich wollen uns an das vorderſte. poſtiren, weil wir von dort aus zugleich das Gitter 3 überwachen können. Alſo Jeder an ſeinen Poſten,

und Gott ſtehe uns bei, wenn es wirklich zum Kampfe kommen ſollte.

Die Anordnungen Benjamins wurden pünktlich ausgeführt, und Alles war bereit, den Feind energiſch zu empfangen, wenn er es wirklich wagen ſollte, zum

Angriff zu ſchreiten. Wider alles Erwarten Benja⸗ mins blieb aber draußen Alles ſtill, und mehrere Mi⸗ nuten verſtrichen, ehe man den Laut einer Stimme hor außen her, oder die Fußtritte fremder Menſchen örte. 5