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Schaden zufügen,“ fuhr Benjamin fort.„Ihr ſeid doch Alle bewaffnet?“
„Alle, mit Flinten und Piſtolen!“
„Gut, haltet die Waffen bereit, ſchießt aber auf keinen Fall, ehe ich nicht Feuer kommandire. Aber vor Allem,— iſt Einer unter Euch, der reiten kann, und den Weg nach M.... kennt?“
„Ich, Herr Mittaſch, ich war früher Reitknecht, und weiß auch den Weg,“ ſagte ein junger Menſch mit offenem, ehrlichem Geſicht, indem er aus der Gruppe der Leute vortrat.
„Gut! So beſteige ſchnell ein friſches Pferd, reite auf Tod und Leben nach M...., und melde dort dem Oberſt, daß wir angegriffen ſind, und auf ſeine Hülfe zählen. Schnell, denn in einer Minute kann es ſchon zu ſpät ſein.“
Der junge Menſch eilte fort, und wenige Augen⸗ blicke nachher hörte ihn Benjamin aus dem hinteren Thore der Fabrik hinaus galoppiren.
„Und jetzt, meine wackeren Leute, müſſen wir uns fertig halten, Gewalt mit Gewalt zu bekämpfen,“ wendete ſich Benjamin zu den Fabrikarbeitern.„Die Schurken werden uns vermuthlich von verſchiedenen Seiten angreifen, und jedenfalls das Fabrikgebäude und das Wohnhaus zuerſt zu nehmen ſuchen. Wir müſſen daher Beide beſetzen. Herr Haller, das Wohn⸗ haus iſt am leichteſten zu vertheidigen. Ich bitte Sie, den Befehl dort zu übernehmen, ſofort, wenn es noch nicht geſchehen ſein ſollte, die Thür und die Fenſter⸗ läden ſchließen zu laſſen, und aus den Fenſtern des oberen Stockwerkes auf die Schurken zu feuern, ſo bald ſie Miene machen, Gewalt zu gebrauchen. Zwölf
Ein Silbergroſchen. 6


