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vernahm, der durch das geöffnete Fenſter zu ihm ſprach.
„Hören Sie, junger Mann,“ rief er Benjamin zu, —„Sie würden beſſer thun, wenn Sie hier in der Stadt blieben, anſtatt nach der Fabrik zurück zu rei⸗ ten. Der einzelne Menſch kann da doch nichts helfen, und Sie opfern, wenn ein Angriff von Seiten des Pöbels geſchieht, wahrſcheinlich ganz nutzlos Ihr Leben!“
„Verzeihen Sie, Herr Oberſt, wenn ich Ihrem Rathe nicht folgen kann,“ erwiederte Benjamin,„aber ich will zehnmal lieber mein Leben verlieren, als un⸗ dankbar gegen meinen theuren Wohlthäter erſcheinen. Leben Sie wohl, Herr Oberſt!“
Mit den letzten Worten ſetzte er ſeinem Pferde die Sporen ein, und ſprengte im Galopp davon, ohne noch zu hören, was der Oberſt ihm nachrief.
Es war mittlerweile ganz finſter geworden, und der Himmel zeigte ſich noch dazu mit Wolken bedeckt, aber dies hielt Benjamin nicht ab, in möglichſter Eile ſeinen Weg zu verfolgen. Er kannte nur zu gut die Nothwendigkeit ſeiner Anweſenheit in der Fabrik. Er wußte, daß die treu gebliebenen Leute mit Liebe und Achtung an ihm hingen, und wenn es ihm gelang, ſie zu tapferem und ausdauerndem Widerſtande anzu⸗ feuern, ſo konnte es immer noch gelingen, die Fabrik zu halten bis zum Anbruch des Tages. Um dieſe Zeit aber, hoffte er, konnten die Soldaten da ſein, wenn er zu rechter Zeit einen Boten zu Pferde an den Oberſten abſandte.
Dieſer Gedanke trug nicht wenig dazu bei, ſeinen eigenen Muth aufrecht zu erhalten und zu ſtärken,


