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Der Silbergroschen : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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des Parkes zurück. Er erreichte ſie eben noch, um den ſcharfen Biſſen der ihm nachfolgenden Hunde zu entgehen, die Junker Hans hinter ihm drein hetzte. Einmal im Freien, kümmerten ihn aber die wüthen⸗ deen Beſtien nicht mehr, und ſie wagten es auch nicht, ihn bis außerhalb der Pforte zu verfolgen. Alſo

ging Benjamin fröhlich von dannen, verzehrte mit gu⸗

tem Appetite ſein Butterbrot nebſt den Aepfeln, und verwahrte dann ſorgfältigſt den Silbergroſchen, den er als einen koſtbaren Schatz betrachtete, auf ſeiner Bruſt. Nie, das beſchloß er feſt in ſeinem Herzen, nie im Leben wollte er ſich wieder von ihm trennen.

Drittes Kapitel. Bei'm alten Waldhüter.

Benjamin fuhr fort, die Mildthätigkeit fremder Menſchen in Anſpruch zu nehmen, da er durch den hülfloſen Zuſtand ſeines Vaters dazu gezwungen wurde. Der alte Mann kränkelte fortwährend, und als der 6 Winter kam, konnte er kaum mehr ſein hartes Lager verlaſſen. Der Frühling ſchien ihm, wie der ganzen. Natur, neues Leben zu bringen; aber es ſchien auch

nur ſo. Denn eines Abends, als Benjamin von eineer ſeiner Streifereien zurückkehrte, fand er ſeinen Vater todt auf dem Bette. Er ſchien ſanft zu einem beſſe⸗