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Der Silbergroschen : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Aber er thut es nicht, weil Hans ſein einziger Sohn

Da nimm den Silbergroſchen! Es iſt leider Alles,

betragen haſt. Pfui und nochmals pfui! In deine Seele hinein ſollteſt du dich ſchämen!

Ei, was iſt denn da weiter, Schweſter Theres⸗ chen, verſetzte Junker Hans mit lautem Lachen.Ich wollte dem frechen Bettelbuben für ſeine Unverſchämt⸗ heit, hieher zu kommen, nur einen kleinen Schrecken einjagen und ihm das Wiederkommen verleiden. Die Hunde würden ihn nicht gleich in Stücke zerriſſen ha⸗ ben. Und was den Vater anbetrifft, ſo ſag' ihm, was du willſt. Er wird mich eher loben, als ſchel⸗ ten, denn du weißt ſo gut als ich, daß er kein Bet⸗ telvolk im Parke und um das Schloß herum dulden will!

Nach dieſen Worten ſchlug er noch eine höhni⸗

ſche Lache auf, pfiff ſeinen Hunden, und ſchlenderte

mit ihnen davon, ohne ſeine Schweſter oder Benjamin noch eines Blickes zu würdigen.

»Armer Burſche, wandte ſich das kleine Fräulein jetzt theilnehmend zu Benjamin, der vor Angſt und Entſetzen über den drohenden Anfall der wüthenden Hunde noch am ganzen Leibe zitterte,armer Burſche, es thut mir herzlich leid, daß mein böſer, abſcheulicher Bruder dich ſo erſchreckt hat. Wenn ihn nur der Vater einmal recht ordentlich abſtrafen wollte! iſt. Warum aber war denn Hans eigentlich ſo böſe auf dich?

Benjamin erzählte es der Kleinen, und erregte da⸗ durch deren inniges Mitgefühl.

»Armer Burſche! armer Schelm, ſagte ſie mit⸗ leidig, und griff eilig in die Taſche ihres Kleides.