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ihnen abgewieſen werden würde, wenn er käme und ſie um ein Almoſen anſpräche.
Eines Tages jedoch, als er vergeblich an mehrere Thüren gepocht hatte, und unwirſch abgewieſen wor⸗ den war,— was freilich auch gar nicht ſelten vor⸗ kam,— faßte er ſich ein Herz, und nahm die Rich⸗ tung nach dem Schloſſe zu, um die Mildthätigkeit der Bewohner deſſelben auf die Probe zu ſtellen.
Sein Weg führte zwiſchen fruchtbaren Ländereien hin, die ſich rechts und links von der mit Obſtbäu⸗ men eingefaßten Fahrſtraße ausdehnten, und Alle, ſo weit das Auge reichte, zu dem Schloſſe gehörten. Auf die Felder folgten herrliche Wieſen, von einem klaren Bache durchſchlängelt, und dann ein ſchöner Park mit wundervollen Baum⸗ und Blumengruppen, und viel⸗ fach verſchlungenen, ſich kreuzenden Wegen, welche in⸗ deß alle auf das Schloß zuführten. Der Park war von einem eiſernen Gitter mit vergoldeten Pfeilſpitzen rings eingefriedigt; aber das Park⸗Thor ſtand weit offen, und Benjamin wagte es daher, durch daſſelbe einzurreten, und langſamen Schrittes ſich mehr und mehr dem Schloſſe zu nähern. Es arbeiteten an ver⸗ ſchiedenen Stellen Leute im Parke, aber Niemand hielt ihn auf, Niemand bekümmerte ſich um ihn. So kam er endlich dicht in der Nähe des Schloſſes an, und bewunderte mit nicht geringem Reſpekte die ho⸗ hen Bogenfenſter deſſelben, die prachtvolle, ſteinerne Freitreppe, welche zum Eingange hinaufführte, und das kunſtreiche, mit vielfachen Verzierungen ausgeſtat⸗ tete Marmor⸗Portal, welches ſich über der breiten Flügelthüre wölbte.
Noch ſtand er, in Bewunderung verſunken, vor
Ein Silbergroſchen. 2 3.


