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Der Silbergroschen : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Mann im Hintergrun s Baumganges ſpazieren ging, und daß dieſer aann der geſuchte Herr Haller war. 3

Nun verſchwand ſeine Schüchternheit, und er nä⸗ herte ſich dem Fabrikanten mit leichten, flüchtigen Schritten. Herr Haller kam ihm entgegen, und ſtreifte

ihn mit einem flüchtigen Blicke..

Wer biſt du, mein Sohn? Was willſt du von mir? fragte er mit ſanfter Freundlichkeit.Suchſt du mich hier im Garten auf?«

Ja, Herr Haller, verſetzte der Knabe beſcheiden, ich bin der Benjamin Mittaſch, und habe Ihnen früher oft die Leinwand⸗Weben meines Vaters ge⸗ bracht.

»Ja, ja, ich entſtnne mich,« ſagte der Fabrikant raſch, aber gütig.Dein Vater iſt ein fleißiger, braver Mann. Er befindet ſich hoffentlich wohl, wie?«

Ach Gott, nein, leider nein, lieber Herr,« gab Benjamin zur Antwort.Es fehlt ihm ſeit längerer Zeit nicht nur an Arbeit, ſondern ſeine Geſundheit hat auch ſehr gelitten, ſeit wir meine arme Mutter, die am Hunger⸗Typhus geſtorben iſt, zu Grabe tra⸗ gen mußten, und, was das Schlimmſte iſt, wir haben ſchon ſeit mehreren Tagen keinen Biſſen Brod in unſerer Hütte gehabt, und unſer Leben nothdürf⸗ tig durch Wurzeln und Kräuter zu friſten ſuchen müſ⸗ ſen. Aber das geht nun nicht länger mehr ſo, und es iſt nur zu gewiß, daß auch mein Pater der herr⸗ ſchenden Seuche erliegen muß, wenn ich ihm nicht ſchleunigſt beſſere Nahrungsmittel verſchaffen kann. »Undeda kommſt du nun zu mir, um mich aufzu⸗