perle! Und die gute Chriſtine! Ach Gott, ich bin ja
zu glücklich, daß ich Euch Alle wiederſehe! Vater, ſieh' doch! Dieß iſt er, dieß iſt Pfarrer Robin, mein lieber, lieber Pflegevater! Und dieß iſt Chriſtine! Und dieß Meiſter Pepperle, der mir den Karren... aber ſagt nur, Meiſter Pepperle, wie kommt Ihr zu ſo guter Stunde gerade hierher 98 Ja, der Alli fragte wohl, aber er erhielt keine Ant⸗ wort, denn ſie waren ja Alle gar zu ſehr gerührt und überraſcht. Nur Thränen floſſen, ſüße Freudenthränen, und die alte Chriſtine ſchluchzte und heulte ordentlich, und der Pepperle konnte ſich gar nicht faſſen, und ſo⸗ gar Pfarrer Robin vermochte nur ein paar Segens⸗ worte zu ſtammeln, während er den Alli mit inniger, heißer Liebe an ſein Herz drückte. Es war eine Freude und eine Verwirrung und ein Glück, das ſich gar nicht beſchreiben läßt. Und wie nun erſt Oberſt Brander an die Reihe kam, und der Alli ſagte, daß der wirklich ſein rechter Vater ſei, und wie er ihn mit Gottes Hülfe gefunden habe, und wie ſich nun der Oberſt und der Pfarrer, und der Oberſt und Pepperle, und der Oberſt und Chriſtine, und dann wieder der Pepperle und der Alli, und Chriſtine und⸗ Tali, und wiederum Tali und der Pfarrer, Einer um's Andern, in den Armen lagen— Kinder, ich kann es nicht erzählen, Ihr muͤßt Euch das ſelber denken! Müßt Euch auch denken, wie es nachher wurde, als nun allmälig ein Jeder wieder ruhiger wurde, und wie es dann an's Erzählen ging, und an's Fragen, und wieder an's Er⸗ zählen, bis denn zu allerletzt endlich ein Jeder im Klaren darüber war, in welcher Weiſe der liebe Gott in Gnaden Alles ſo herrlich und wunderbar gefügt


