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dings vereinigten ſich viele Umſtände, die ſämmtlich dazu beitrugen, dieſen Glauben in ihm zu beſtaͤrken und zu befeſtigen; aber die Gewißheit, die letzte Gewißheit mangelte ihm gleichwohl noch immer; nämlich die An⸗ erkennung deſſen, den er für ſeinen Vater hielt.
Bange Minuten harrte Alli, Minuten, deren jede ihn eine Ewigkeit dünkte. Er vernahm den Laut von Stimmen, Tali's Stimme, und eine zweite, welche ihn bis in das innerſte Herz hinein erzittern machte. Aber er verſtand nicht, was ſte ſprachen, denn ſie redeten die Sprache von Tali's Heimath. Trotzdem lauſchte Alli mit geſpannter Erwartung. Sein Blut war ſo aufge⸗ regt, daß es ihm die Augen verdunkelte und in den Ohren brauste, wie ferne Meeresbrandung. Jetzt wur⸗ den die Stimmen lauter, lebhafter, aber auf einmal war Alles ſtill, todtenſtill— kein Laut drang mehr durch die verſchloſſene Flügelthür. Alli zitterte, denn der Augenblick der Entſcheidung mußte nahe ſein. Großer Gott, welche Entſcheidung!
Plötzlich drang ein Schrei, ein lauter, markerſchüt⸗ ternder Aufſchrei an Alli's Ohr und in ſein Herz, das wie von einem Schlage getroffen wurde.
»Alli, mein Sohn!« rief eine Stimme. Nicht die
Stimme Tali's, ſondern die andere, deren Klang den
lauſchenden Alli bei ihrem erſten Laute ſo mächtig er⸗ griffen hatte.„Alli! Wo iſt er? Tali, wo iſt mein Sohn?“
„Vater, mein Vater!« ſchrie Alli draußen auf, und plötzlich wurde die Flügelthür aufgeriſſen, ein ſtattlicher Mann mit gebräuntem Geſicht und blitzenden Augen ſtürzte in das Voreimmer, heftete einen, nur einen ein⸗ zigen zärtlichen, lebevollen, durchdringenden Blick auf


