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erreicht, wo der Jüngling nur noch mühſam und mit der verzweifeltſten Anſtrengung um ſein Leben kämpfte. Schon verließ ihn Athem und Kraft, und es war hohe Zeit, daß Hülfe kam.„Angegriffen, Paul!“ ſchrie Erich.„Um den Jungen kümmere dich nicht, er ſchwimmt wie eine Ente. Aber hier— ha, er taucht ſchon unter— haſt du ihn?“
„Feſt genug,“ entgegnete Paul.»Nur geſchwind, daß wir ihn erſt an's Ufer ſchaffen.“
Vorſichtig und mit großer Geſchicklichkeit hielten Paul und Erich den Kopf des Verunglückten über dem Waſſer und ſteuerten dem Ufer zu, das zum Glück an dieſer Stelle nicht ſteil war. Der große Hund ſchwamm dicht hinter ihnen her. Glücklich kamen alle an's Land. Paul und Erich zogen den Geretteten hinauf und be⸗ mühten ſich, ihn in's Leben zurückzurufen. Rührend war es zu ſehen, wie der Hund ſie dabei zu unter⸗ ſtützen ſuchte, indem er Geſicht und Hände ſeines Herrn leckte, und nur zuweilen inne hielt, um ein kläg⸗ liches Geheul auszuſtoßen. Es dauerte indeß nicht lange, ſo ſchlug der Jüngling die Augen auf, und er⸗ munterte ſich ſchnell zu vollem Bewußtſein. Der Hund bellte und jauchzte ordentlich vor Freuden. Mit großen Sprüngen tanzte er um ſeinen Herrn her, und gab fi nicht eher zufrieden, als bis er einige Liebkoſungen von der Hand deſſelben erſchmeichelt hatte. Nun erſt
legte er ſich ſtill nieder, und geſtattete großmüthig, daß ſein Herr ſich auch zu Paul und Erich wenden
durfte.
„Wie ſoll ich Ihnen danken, meine Herren!“ ſagte dieſer.„Sie haben mir das Leben gerettet! Großer


