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Schmulche-Leben : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Was ſoll das heißen?« fragte er.Wie komm ich dazu, daß...«

Fragt nicht, unterbrach ihn Schmulche,das Gold iſt Euer! Es iſt eine alte Rache, die ich an Euch übe.«

Jetzt erſt heftete der Schnorrer einen durchdringen⸗ den Blick auf Samuel; aber der Schmulche von da⸗ mals hatte ſich ſehr verändert, und der Fremde ſchüttelte den Kopf, da er ihn nicht erkannte.Ich habe viel Böſes gethan in meinem Leben, ſagte er,und der Herr ſtraft mich dafür, daß ich muß heimathlos ſchweifen uͤber die Erde, wie Kain, den der Fluch Gottes ge⸗

zeichnet. Aber Eurer erinnere ich mich nicht mehr,

Herr!«

Es iſt nicht nöthig, daß Ihr Euch erinnert, er⸗ wiederte Schmulche.Möge Gott Euch vergeben, wie wir es gethan haben ſchon längſt. Geht, Fremder, und forſchet nicht mehr!«

Der Schnorrer ging geſenkten Hauptes. Samuel kehrte in die Laubhütte zurück.

Er war es, ſagte Baruch.

Ja, Salmon war es!« beſtäͤtigte Samuel.Friede auf ſeinen Weg!

Friede ſei mit ihm! ſagte Baruch ernſt und ſinnend.

Weiter war nicht die Rede von dem Moßerer(Ver⸗ räther), und niemals hoͤrte man wieder von ihm. Ba⸗ ruch und Samuel waren zufrieden in ihrem Herzen; ſie hatten die Bosheit des Elenden vergolten mit einer Wohlthat.

Noch ein letztes Ereigniß aus dem Leben Samuels

muſſen wir erzählen, welches ſich etwa ein Jahr nach dem