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Schmulche-Leben : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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107 Herzen Gutes gethan haſt,« erwiederte Andreas lächelnd.

Geſchwind, was hat der Auftritt zu bedeuten, bei dem ich zu ſo gelegener Stunde einſchreiten konnte 2⁴ 1

Schmulche verhehlte nichts. Ohne Rückhalt erzählte er in kurzen Worten, was und warum Alles geſchehen war. Romieu höͤrte aufmerkſam zu, und machte ein ernſtes Geſicht.

Ihr müßt fliehen, auf der Stelle aus Paris flie⸗ hen, ſagte er.Fort mit dem Gelde in den Wagen. Ich werde Euch geleiten, weil Ihr ſonſt trotz dem Paſſierſchein ſchwerlich durch die Barrièren kommen würdet. Das Landgut meiner Mutter iſt nicht weit entfernt; dort könnt Ihr Euch ein paar Tage verborgen halten, und ich werde die Zeit benutzen, um Euch einen Paß zu beſorgen. Hurtig, Schmül⸗ke! Beſinne dich nicht.«

Ich beſinne mich nicht,« erwiederte Schmulche. Ich frage mich nur, ob du nicht ſelber dein Leben in Gefahr bringſt, indem du uns beiſtehſt.«

Nein! Für mich brauchſt du nichts zu fürchten,« antwortete Romieu.Ich habe Freunde genug, die mich ſchützen, und überdieß trifft mich kein Vorwurf,

da dein Paſſierſchein in Ordnung iſt. Daß ich Euch aus Paris bringe, braucht Niemand zu erfahren.

ſei der Herr mit dir, wie du biſt mit uns, den un⸗ ſchuldig Bedrohten und Verfolgten! Da liegt mein ganzer Reichthum! Nimm ihn hin! Theile mit mir und Schmulche, und Gottes Segen ſoll auf jedem Gold⸗ ſtücke ruhen, das auf dein Theil fällt!

Nichts dadon, alter Herr, entgegnete Romieu

lächelnd.Ich bedarf deines Geldes nicht, denn ich

Geſegneter Jüngling!« rief Baruch aus.Allezeit