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ſchriftlich, rief Salmon.„Was haben Sie zu fragen darnach? Ich werde Sie verhaften laſſen, Herr Officier!“
„Sie haben keinen ſchriftlichen Befehl, hier einzu⸗ ſchreiten, wogegen hier ein ganz in der Ordnung be⸗ findlicher Paſſierſchein iſt!“ ſagte Romieu kalt.„Das iſt verdächtig, mein Herr! Patrouille, vor! Nehmt dieſen Menſchen in Eure Mitte und führt ihn auf die Wache! Was Sie anbetrifft, meine Herren, ſo ſind Sie frei,— du kannſt gehen, wohin du willſt, Schmül⸗ke⸗ Leben!“
Salmon ſchrie und ſträubte ſich, drohte, Romieu beim Revolutions⸗Tribunal anzuklagen, und geberdete ſich wie ein Toller. Die Patrouille, ſechs Mann hoch, machte indeß keine Umſtände mit ihm. Im Nu war der wüthende Menſch ergriffen und, da er Widerſtand leiſtete, mit Stricken gebunden. Um ſich vor jeder Verantwortlichkeit ſicher zu ſtellen, zeigte Romieu den Paſſierſchein Schmulche's den Soldaten vor, und dieſe marſchirten mit Salmon ab, indem ſie ihn, als er ſich ſträubte, unſanft mit Kolbenſtößen vorwärts trieben. Die zwei Mann ſeiner eigenen Begleitung ſchloßen ſich der Patrouille an, und wenige Augenblicke ſpäter ſah ſich Schmulche mit Romieu und Baruch allein.
Einige raſche Aufklärungen wurden gegenſeitig mit⸗ getheilt, und Schmulche erfuhr dadurch, welch' ein großer Segen ſeine armſelige Brodrinde vor Zeiten für Andreas Romieu geweſen waerr.
„Was jetzt?« fragte er.„
„Jetzt, wie du ſiehſt, Schmül⸗ke, hin ich Officier im Dienſte der Republik und dan o daß ich an
dir vergelten kann, was du mir einſt aus mitleidigem


