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„Schmül⸗ke⸗Leben! Du erkennſt mich wieder!« ſagte er.„Auch ich habe dich nie vergeſſen, niemals. Stets hab' ich deiner gedacht, und jener Brodrinde, die meiner guten Mutter das Leben rettete! Doch da⸗ von nachher! Was geht hier vor? Du und dieſer Greis werdet bedrängt, wie es ſcheint. Was will jener Mann von Euch?“
„Rette uns von ihm, Andreas!“ ſagte Schmulche leiſe.„Er will meinen Wohlthäter berauben.“
„Das ſoll er nicht!« erwiederte Andreas Romieu eben ſo leiſe.»Sei ganz ruhig, Schmül⸗ke⸗Leben.“ Hierauf, zu Salmon gewendet, fragte er barſch, was er in dieſem Hauſe zu ſuchen habe?
„Oho, mein Herr Officier,“ gab Salmon mit frecher Miene zur Antwort.„Ich bin hier auf Befehl, um dieſe Leute zu verhaften!“
„Es iſt nicht wahr, er lügt!« rief Schmulche.»Er iſt nur gekommen, uns zu beſtehlen! Sehen Sie, Herr, hier iſt der Paſſierſchein vom Ober⸗Aufſeher der Con⸗ ciergerie, und hier die Orde, dieſen Greis zu geleiten.“
„Die Papiere ſind in Ordnung und der Paſſier⸗ ſchein richtig,“ ſagte Andreas, nachdem er einen flüch⸗ tigen Blick darauf geworfen hatte.„Beunruhigen Sie dieſe Leute nicht. Gehen Sie!«
„Gehen Sie ſelbſt, Herr Officier!“ ſchrie Salmon, wüthend vor Beſorgniß, daß ihm ſeine ſchon ſicher ge⸗ glaubte Beute abermals wieder entriſſen werden könnte. „Was miſchen Sie ſich hier ein? Sie haben nichts hier zu ſuchen, und ich kenne meine Befehle.“
„Wo ſnd ſie⸗ Zeigen Sie ſie vor, dieſe Befehle,“ erwiederte Romieu mit militäriſcher Kürze.
„Hab' ich doch den Befehl bekommen mündlich, nicht 1
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