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Schmulche-Leben : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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nicht die Barrièren dieſes Gomorrah hinter uns liegen, können wir nicht ſagen, daß wir ganz gerettet ſind.

Eilig zog er bei dieſen Worten den alten Mann mit ſich fort, und raſtete nicht, bis ſie endlich Baruchs Haus erreichten, das ſie noch verſchloſſen und überhaupt ganz in dem Zuſtande fanden, wie es Schmulche ver⸗ laſſen hatte.

Alles in Ordnung! ſagte dieſer nach einer flüch⸗ tigen Unterſuchung der Fenſterladen und Thüren.»Kein fremder Fuß ſcheint hier eingedrungen zu ſein, ſeit ich fort bin.

Schließ' auf, Schmulche, ſchließ' auf!« drängte Baruch.Mich verlangt darnach, zu ſehen, ob auch drinnen Alles in Ordnung iſt.

Schmulche öffnete die Thür, ſie traten ein, und zündeten Licht an. Der erſte Gang Baruchs war an

den geheimen Schrank in der Wand. Ein Blick zeigte

ihm, daß auch hier keine fremde Hand thätig geweſen war, und einGott der Gerechte ſei gelobt! glitt über ſeine Lippen.:

Was nun, Schmulche? Was nun? wandte er ſich dann lebhaft an ſeinen Befreier.Das Geld muß gebracht werden in Sicherheit..

Gewiß wollen wir es nicht zurücklaſſen, da dein Herz daran hängt, Vater Baruch, entgegnete Schmulche. Ich will laufen, einen Wagen zu holen, und mittler⸗ weile packe Alles ein in verſchiedene kleine Kiſtchen, deren ja genug hier herum ſtehen. Säume nicht, Va⸗ ter Baruch, denn die Zeit drängt, und die nächſte

Stunde darf uns nicht mehr im Hauſe und in Paris

treffen.

Baruch verſprach, ſich zu beeilen, und Schmulche