„Aus
Bedenken.„Aber wie, wenn der Jude ſich ſträubt, zurückzukehren?«
„So rufſt du die erſte beſte Patrouille an! Ueber⸗ dieß iſt er alt, ſchwach, ein Greis, und du biſt jung und kräftig. Da iſt keine Gefahr. Außerdem wird es leicht ſein, ihn zu täuſchen. Anſtatt zu Fuß zurückzu⸗ kehren, wirſt du einen Wagen nehmen. Es halten deren immer auf der Straße. Du ſagſt ihm, der Wa⸗ gen werde Euch vor die Barrièren bringen, und der Jude wird keinen Anſtand nehmen, einzuſteigen. An⸗ ſtatt vor die Barriéren ſchaffſt du den Juden mit ſei⸗ nem Golde hierher, und morgen Mittag kräht kein Fon mehr nach dem Alten. Ich ſehe da keine Ge⸗ ahr.“
Das Zureden des Ober⸗Aufſehers ſchien über die Bedenken ſeines Untergebenen allmählig obzuſiegen. Schmulche zeigte ſich, allerdings immer noch mit eini⸗ gem Widerſtreben, doch endlich geneigt, nachzugeben.
„Aber wenn nun doch Alles entdeckt würde?« fragte er.„Ihnen wird man nichts thun, aber mit einem armen Teufel, wie ich bin, macht man wenig Um⸗ ſtände!“
„Ich wiederhole dir, daß ich für Alles ſtehe,“ ent⸗
geegnete der Ober⸗Aufſeher.»Und was deine Sicherheit
anbetrifft, ſo ſchützt dich mein Paſſierſchein und Befehl. Geh', Louis, und beſinne dich nicht länger. Hundert Louisd'ors ſind für dich, das Uebrige für mich. Für hundert Louisd'ors kann man ſchon einen nächtlichen Spaziergang durch die Straßen von Paris machen.“
„ Doch warum gehen Sie nicht ſelbſt, Herr?« fragte Schmulche. 4
dem einfachen Grunde, weil der Jude dir


