i Jeiten langſam dunch eine
Straße von Paris ſchleichen ſehet unerd ehnugige
erſchwingen. Taufende von unglücklichen Arbeitern
gingen jeden Abend mit hungrigem Magen zur Ruhe,
und vertröſteten ihre Frauen, ihre Kinder auf den fol⸗ genden Tag, wenn ſie weinten, ſchluchzten und um ein
Stückchen Brod wimmerten. Manche ſtarben vor Hunger; andere, trotzigere Gemüther ließen ſich durch den Mangel zu Verbrechen hinreißen; und noch Andere verkauften ſich zu den ſchnödeſten Dienſten, um nur dieſem ſchrecklichen Geſpenſte des Hungers zu entgehen, das ihnen aus jeder hohlen Wange, aus jedem glanz⸗ loſen, matten Auge, aus jeder abgemagerten Geſtalt drohend entgegen grinste.
Es war eine böſe, traurige, unheilvolle Zeit; der Hunger lockerte die Bande der menſchlichen Geſellſchaft; die Herzen verhärteten ſich gegen einander; die ſanften Regungen des Mitleids und Erbarmens verſtummten; und an die Stelle chriſtlicher Nächſtenliebe und Theil⸗
nahme am Unglück Anderer traten Mißtrauen, Neid, „Haß und Furcht. Die Reichen fürchteten die Armen;
die Armen beneideten und haßten die Reichen; und Beide beobachteten ſich mit gegenſeitigem Mißtrauen.
Während dieſer tr urige n Sherzloſen und ſelbſtſüche
au e n vaſeken Aactobertage, konnte man
Regen rieſelte ſtaubartig vom Himt.
nagte die jungen Burſche bis auf h 55 erab, und dirch. häßliche Wetter verhinderte ſie nicht, ihr.. traurigen Weg fortzuſetzen. Sie ſchlichen von einer 2 hür de anderen, klopften mit ſchüchterner Hand an oden 3
in die Häuſer ein, wenn die Thüren offen ſte
und bettelten um ein Stügichen Brod. Man an
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