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Juan Santos zu ihm redete, zum Vertrauen angeregt und ohne Rückhalt theilte er ihm mit, was ihn dru »Mein Vater wird älter und älter,“ ſagte er zu „meine Mutter iſt auch nimmer ſo rüſtig, wie früheren Zeiten, und ich fürchte, der Tod wird ihner die Augen ſchließen, ehe ihr letzter und heißeſter Wunſch erfüllt werden kann, der Wunſch, das Land unſerer Heimath wieder zu ſchauen, und ihre letzten Tage dort in ſtiller Zufriedenheit zu verleben. Wenige tauſend Thaler wüuͤrden hinreichen, ihnen jenſeit des Meeres im alten Lande ein beſcheidenes Loos zu ſichern,— aber bei allem Fleiße und aller Sparſamkeit haben wir noch nicht die Hälfte einer ſolchen Summe zu ſammeln ver⸗ mocht, und wer weiß, wie lange es noch dauern mag bis wir ſie beiſammen haben.“— Juan Santos lächelte wieder. 1 „Was klagt Ihr, Sennor?“ ſagte er.„Vergeßt 3 Ihr denn, daß der Werth dieſer Eurer Pflanzung ſich durch Euern Fleiß mehr als verzehnfacht hat? Wenn
Ihr ſie verkaufen wollt, würdet Ihr gewiß die Summe
bekommen, deren Beſitz Ihr Euch wünſcht.“
„Ja, wenn ſich ein Käufer fände!« entgegnete Joſeph 4
ſeufzend.„I Ich habe wohl ſchon daran gedacht, aber immer
wieder habe ich mir ſagen müſſen, daß es thöricht wäre, 5
eine ſolche Hoffnung zu hegen. Ein wohlhabender Mann
wird ſich nicht in dieſer entlegenen Gegend niederlaſſen, und
ein armer könnte ja die Kaufſumme nicht erlegen.« „Nun denn, Sennor, ich weiß einen Käufer,“ ſagte
jetzt Juan Santos.„Wenn es Euer ernſter Wunſch
iſt, unſer Land zu verlaſſen, ſo will ich Euch binnen heute und einer Woche den vollen Werth der Pflan⸗ zung mit blanken Silber⸗Barren bezahlen.“


