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Der Schatz des Inka : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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FZage.

96 Joſephs Auge blitzte fröhlich auf, aber dann ſchüt⸗

telte er wieder traurig den Kopf.

Unmöglich, guter Santos! Unmöglich! erwiederte

er.Du willſt meiner nur ſpotten.

Ich werde Euch beweiſen, daß ich nicht ſpotte, Sennor,« entgegnete Juan.Geduldet Euch nur wenige

Mit dieſen Worten entfernte er ſich, ohne weitere

CErklärungen zu geben, und wurde in den nächſten Ta⸗ gen nicht auf der Pflanzung geſehen. Joſeph wußte iicht, ſollte er glauben und vertrauen, oder Zweifel in die Zuſage des Indianers ſetzen. Jedenfalls verſchwieg er vorläufig ſeinen Aeltern die Unterredung mit Santos, um nicht auch ſie in Unruhe zu ſtürzen, und that mittler⸗

weile unverdroſſen, wie ſonſt, ſeine Pflicht.

Sechs Tage vergingen, Juan Santos kehrte nicht wieder.

Da, am ſiebenten, erſchien er plötzlich mit mehreren

Begleitern in Angers Wohnung, als die Familie grade beim Mittagstiſche verſammelt war.

Hier bin ich, Sennor Joſe, ſagte er,und hier

r deutete auf mehrere Barren gediegenen Silbers, woelche ſeine Begleiter auf einen Wink von ihm vor Zoſeph niederlegten,hier iſt der Kaufpreis für CEuer Gut, wenn Ihr noch geſonnen ſeid, es zu ver⸗ ufen. Ihr könnt die Barren wiegen, ſie ſind ſwer und werthvoll genug, um Eure beſcheidenen Wuüuͤnſche zu erfüllen.

Die Aeltern blickten ſtarr bald auf Joſeph und Juan, bald auf die Silberbarren, und konnten ſich den ganzen Auftritt nicht enträthſeln, bis Joſeph ſich von ſeinem Erſtaunen erholte und die nöthigen Erklärungen gab.

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