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gung.„Er und ſein Vater ſind meine Mörder, aber — bei den Gebeinen meines Vaters— ich ſterbe nicht
ungerächt!«
„Wo ſind ſte? Sprich, wo ſind ſie, Matteoln fragte
Anger dringend.„Und was iſt geſchehen? Ich ahne
Schreckliches! O, Matteo, ſind auch ſie todt?⸗
„Noch nicht,“ entgegnete der Indianer.„Aber beſſer für ſie, ſie wären es. Das Grab iſt über ihren Häup⸗ tern geſchloſſen, und wird ſich ihnen nicht wieder öffnen.«
Anger wollte heftiger in ihn dringen, um etwas Näheres zu erfahren, aber der verſtockte Indianer ver⸗ weigerte jede Antwort. Dagegen wendete er ſich in indianiſcher Sprache, welche Anger und Joſeph nicht verſtanden, an ſeine Landsleute, und ſprach eine Weile mit ihnen. Die Männer lauſchten mit geſpannter Auf⸗ merkſamkeit auf ſeine Worte, und Beſtuͤrzung, Muth, Grimm, Trotz und zuletzt wilder Triumph malten ſich in ihren Zügen. Als Matteo geendet hatte, ſtießen ſie ein lautes Freudengeſchrei aus und umtanzten Matteo in wilden Sprüngen. Der Verwundete lächelte zufrie⸗ den; plötzlich aber zuckte ein Krampf durch ſeine Glie⸗ der, ein halb unterdrücktes Stöhnen kam aus ſeinem
Munde, ſeine Augen rollten geſpenſtiſch umher, und
nun, ehe noch Jemand ihm zu Hülfe eilen konnte, ſtreckte er ſich lang aus und war verſchieden. Das Geſchrei der Indianer verſtummte, und betrübt blickte Anger und Joſeph auf den Leichnam des Mannes, der, wie er auch ſonſt gegen die Weißen geſinnt gewe⸗
ſen ſein mochte, ihnen wenigſtens ein treuer und hulf⸗
reicher Gefährte geworden und bis zu ſeinem Tode
geblieben war.


