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Der Schatz des Inka : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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losgekettet und an die Leine genommen, und mit Un⸗

geſtüm drängte das Thier vorwärts. Geraden Weges

geleitete er die Männer zu dem Felsblocke, wo Franz

e Blut Matteo's vergoſſen hatte, und plötzlich ſtießen

Indianer einen Ausruf des Erſtaunens aus, als

faſt Alle zu gleicher Zeit die matte und kraftloſe Ge⸗

ſtalt Matteo's, nicht weit von dem Blocke entfernt, auf dem nackten Erdboden liegen ſahen.

Matteo! Du? Und in ſolchem Zuſtande! rief Anger, indem er auf den Sterbenden zueilte.Was iſt dir begegnet, mein Freund? Welche Verletzungen und Wunden!

Joſeph ſprach nicht viel. Er kniete bei dem India⸗ er nieder, unterſuchte ſeinen Zuſtand, und ſchüttelte rig den Kopf.Es ſteht ſchlimm! Wir müſſen in nach Hauſe ſchaffen und ſehen, ob noch Rettung öͤglich iſt,« ſagte er endlich.Nehmt ihn auf Eure Arme, Freunde, und tragt ihn hinunter. Matteo machtéè eine ſchwache, abwehrende Bewe⸗

gung. 8Rührt mich nicht an! ſprach er.Mir iſt nicht mehr zu helfen. Der Tod rieſelt durch meine Ge⸗ beine, und ich will hier ſterben, gerade hier, auf dieſer Stelle. K Seine Stimme, obgleich leiſe und ſchwach, klang boch ſo entſchieden und gebieteriſch, daß man ſeiner Weiſung keinen Widerſtand entgegen ſetzte. Doch ver⸗ ſuchte Joſeph, die zahlreichen Wunden an ſeinem Kör⸗ per zu verbinden, und entdeckte dabei auch die Schuß⸗ wunde in ſeinem Rücken. Mein Gott, wer hat das gethan? rief er aus. Don Francesco!« antwortete Matteo mit Anſtren⸗