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Der Schatz des Inka : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
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machen, Vater?«

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ſo mochten die Geier und Adler von ſeinem Fleiſche ſich mäſten, und ſeine Gebeine über die wüſte Fläche der Hochebene zerſtreuen.

Seltſam,« ſagte einige Tage ſpäter Vater Anger. zu ſeinem Sohne Joſeph,ſeit vier oder fünf Tas⸗ 4 gen ſind unſere Nachbarn verſchwunden, und mit ihnen zugleich Matteo, den meine Augen ſeit jener Zeit nicht geſehen haben. Ich denke mir, ſie ſind mit einander auf die Jagd gegangen, und fange an zu fürchten, daß ihnen ein Ungluck zugeſtoßen ſei. 8

Unmöglich wär' es nicht, antwortete Joſeph. Aber was können wir dabei thun? Wir wiſſen nicht, wo wir ſie aufſuchen ſollen, ſonſt wäre ich gern bereit, nach ihnen umher zu ſtreifen. 8

Auch ich habe ſchon daran gedacht, und auch an den Hund, den ſie zurückgelaſſen haben, verſetzte Anger. Vielleicht, wenn wir ihn von der Kette losmacht 4 fände er ihre Fährte. Wenn wir dann noch ein p Indianer zur Begleitung mitnehmen und die Hochebene durchſtreifen, ſo haben wir wenigſtens nach beſten Kräf⸗ ten unſere Pflicht gethan.

Ich bin auf der Stelle bereit dazu,« ſagte Joſeph. »Auch die Indianer werden nicht zurückbleiben, da es einem ihrer Genoſſen gilt. Wann wollen wir uns auf⸗.

Sogleich, ohne allen weiteren Verzug, entſchieb dieſer.Bewaffne dich, mein Sohn, und ich will in⸗ deſſen mit unſeren Freunden, den Indianern reden. Eine Stunde ſpäter ſchon war ein kleines Häuflein wohl bewaffneter und mit mancherlei Vorräthen ver⸗ ſehener Männer marſchfertig, und ſchlug die Richtung nach der Hochebene ein. Vater Anger hatte den Hund