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Hammer gegen die unterirdiſchen Wände der Höhle geführt wurden.
„Es gab ein ſolches Ohr, welches darauf lauſchte und horchte. Der Indianer Matteo lag oben auf der Hochebene matt und kraftlos auf dem ſteinigen Erd⸗ boden ausgeſtreckt, unfähig, eine Anſtrengung zu ſeiner eigenen Rettung zu machen. Kaum, daß er zuweilen den Kopf erhob, ihn zur Seite beugte und das dumpf erklingende unterirdiſche Getöſe aufzufangen ſuchte. Nicht Erbarmen, nicht Mitleid prägte ſich in ſeinen verwitterten, von Schmerzen abgezehrten Zügen aus, welchen ſchon das Siegel des Todes aufgeprägt zu ſein ſchien; nur ein höhniſches Lächeln verzerrte zuwei⸗ len ſeine bläulichen Lippen, wenn ein recht wilder, durchdringender Angſtſchrei aus der Tiefe empor er⸗ ſcholl. Die Kugelwunde, welche Franz ihm beigebracht hatte, war nur flüchtig verbunden, und das Ausſehen der Umgebung derſelben ließ klar erkennen, daß auf eine Heilung derſelben nicht zu zählen ſei. Die abge⸗ magerten Glieder Matteo's waren zerſchunden und zer⸗ quetſcht, er hatte nicht mehr die Kraft, ſich ihrer zu bedienen und nur ein paar Schritte weit vom Flecke zu kriechen. Die letzte Anſtrengung, die er gemacht zu haben ſchien, war eine äußerſte Anſtrengung zur Be⸗ friedigung ſeiner Rache, und zum Schutze des Schatzes des Inka geweſen. Er hatte ſein Ziel erreicht, aber mit ihm auch das nahe Ende ſeines Lebens. Er fuͤhlte es, und machte nicht einmal einen Verſuch, das un⸗ vermeidlich ſcheinende Schickſal von ſich abzuwenden. Faſt regungslos blieb er liegen über dem Grabe ſeiner Opfer, und zählte nicht die Tage, nicht die Nächte, die über ſeinem Haupte dahin gingen. Nicht lange mehr,
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