bendig im Schooße der Erde begraben, und nicht ein
aufmerkſames Ohr den Schall von wüthend geführten
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„Wo war Gnade für mich bei Euch?“ tönte Mat⸗ teo's Stimme ſtreng zuruͤck.„Ihr habt, was Ihr wolltet! Warum hoörtet Ihr nicht auf meine War nungen? Immer ſprach ich zu Euch:„Der Schatz des Inka iſt heilig! Wehe dem, der ihn uncsuerd Wehe nun Euch!“
Mit den letzten Worten, welche der Indianer ſprach, verſchwand ein dunkler Schatten von der oberen Wöl⸗ bung der Höhle, und durch eine kleine, kaum hand⸗ breite Oeffnung brach ein Schimmer des Tageslichtes durch die dichte Finſterniß in den unterirdiſchen Raum.
„Matteo! Matteo!« kreiſchte in gellenden Toͤnen der Schulmeiſter.„Schone nur unſeres Lebens und behalte alle dieſe Schätze! Wir wollen dir ſchwören, daß wir nie wieder darnach trachten werden
Keine Antwort folgte auf dieſen verzweifelten Angſt⸗ ruf, und mit einem keuchenden Schrei ſank der Schul⸗ meiſter neben ſeinem Sohne auf den Boden nieder.
Da lagen nun die unermeßlichen Schätze im Be⸗ reiche ihrer Hand, nach denen ſie ſo eifrig und raſtlos getrachtet. Aber was nützte ihnen nun aller Reich; thum und die Befriedigung ihrer Habgier? Die Aus⸗ gänge nach oben waren verſchüttet, ſie ſelbſt waren le⸗
Schimmer von Hoffnung blieb ihnen übrig, denn ſie kannten Matteo und ſeinen unverſoͤhnlichen Haß und Ingrimm gegen die habſüchtigen Weißen. Klagen, Jammern, verzweiflungsvolles Geſchrei und Stöhnen erfüllte den Raum der Höhle, und zuweilen häͤtte ein
Schlagen hören können, welche mit Spitzhacke und


