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zurückgibt,“ ſprach eine dumpfe Stimme von der oberen Wölbung der Höhle herab.„Habgierige, blutige Mör⸗ der, Euer Golddurſt iſt jetzt geſtillt, aber indem Ihr Entzuücken in vollen Zügen zu trinken glaubtet, leeret ihr nun den Becher Eurer Vernichtung. Nicht lebend weerdet Ihr dieſe Höhle verlaſſen!«
3„Heiliger Gott, Matteo's Stimme!“ ſtöhnte der Schulmeiſter entſetzt.
„Ja, Matteo's Stimme!“ wiederholte der Indianer höhniſch.„Matteo, den Ihr todt in der Schlucht lie⸗ gend glaubtet. Aber Eure Kugel traf nur ſchlecht, die dicht belaubten Zweige eines Baumes milderten die Gewalt meines Sturzes in den Abgrund, und das friſche Waſſer des Baches gab mir meine Beſinnung
unnd einen Theil meiner Kräfte wieder. Wo Ihr zu
finden waret, konnte nicht zweifelhaft ſein. Ihr habt den Schatz des Inka entdeckt, ſättigt Euch denn an ſeinem Beſitze, ſo lange der Athem noch ein⸗ und aus⸗ geht aus Eurem Munde. Der Augenblick der Vergel⸗ tung iſt gekommen— horcht, wie Euch die Pforten zur Rückkehr verſchloſſen werden!“
— Ein Krachen und Poltern, als ob der Erdball zu⸗ ſammen bräche, dröhnte mächtig durch die Höhlen und Gänge,— dann plötzlich wurde es wieder todtenſtill. „Es iſt geſchehen!« rief Matteo hinab.„»Euer
Verderben iſt beſiegelt. Die Zugänge zur Höhle ſind verſchüttet. Nie wieder erblickt Euer Auge das Licht der Sonne!“
„Gnade! Um Gottes willen Gnade, Matteo!« ſchrie der Schulmeiſter in Todesangſt und Verzweif⸗ lung, während Franz ſtöhnend und zitternd auf die Knie ſank.
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