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Der Schatz des Inka : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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wiſſen unten, daß wir auf die Jagd gegangen ſind, und wenn ſie wirklich etwas vernommen haben, ſo wer⸗ den ſie denken, es ſei nur ein Schuß gefallen. Schnell hinunter, Franz! Wir müſſen endlich ſehen, was das gute Glück uns beſcheert hat.

Aber es iſt dunkel unten, Vater! ſagte Franz.

»Ganz recht, mein Sohn, dafür habe ich dieſe zwei Grubenlichter und ein Fläſchchen voll Oel mitgenom⸗ men,« antwortete der Schulmeiſter.Du ſiehſt, ich habe an Alles gedacht. Die Grubenlichter wurden angezündet, und man leuchtete in den dunkeln Schacht hinein. Eine roh ge⸗ arbeitete hölzerne Leiter zeigte ſich. Franz betrat ſie zuerſt und ſtieg hinab. Sein Vater folgte ihm un⸗ mittelbar. Nachdem ſie etwa zwanzig Sproſſen hin⸗ unter geklimmt waren, kamen ſie auf einen Abſatz,

und fanden hier außer verſchiedenen Werkzeugen, a als

Hauen und Hämmern, auch noch einige mit Oel ver⸗ ſehene Grubenlichter. Sieh' da, Matteo hatte ſich gut vorgeſehen, ſagte der Schulmeiſter.»Man findet hier Alles beiſammen, was zum Losbrechen des Erzes nöthig iſt. Doch da wir unſere eigenen Hauen haben, brauchen wir dieſe nicht. Weiter, Franz! Eine zweite Leiter zeigte ſich dem ſuchenden Auge,

dann eine dritte, und von dieſer gelangte man in einen roh ausgearbeiteten Gang oder Stollen, welcher ſich, nur langſam ſchräg abfallend, in die Tiefe ſenkte.

»Dies iſt der Weg, der uns zu den Schätzen füh⸗ ren muß, ſprach der Schulmeiſter erfreut, und drang haſtig vorwärts. Franz mit ihm, denn der Stollen

war breit genug, um zwei Perſonen neben einander

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