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Der Schatz des Inka : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Augen der Habgierigen. Jubelnd ſtürzten ſie einander

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aus, die äußerſte Gewalt anzuwenden, um den Ein⸗ gang zur Silbergrube zu erzwingen.

Wir müſſen den Stein unterhöhlen, Franz, und ihn mit Pulver zur Seite ſprengen, ſagte er.Ich bin ſchon darauf vorbereitet, und habe einen anſehnli⸗ chen Vorrath von Schießpulver in meiner Jagdtaſche mitgenommen.

Geſagt, gethan. Beide gingen unverzüglich an's Werk, und hatten mit ihren Spitzhacken bald genug eine Höhlung unter dem Felsblocke gemacht, welche zu ihrem Zwecke ausreichend ſchien. Sie wurde mit Pul⸗ ver gefüllt, die Oeffnung genau wieder geſchloſſen, und nur ein ganz kleines Loch für die Zündruthe übrig ge⸗ laſſen. Das äußere Ende derſelben wurde in Brand geſetzt, und nun entfernten ſich der Schulmeiſter und Franz ſchnell von der gefährlichen Stelle, um aus ſicherer Entfernung den Erfolg der Sprengung abzu⸗ warten. Nach kurzer Zeit hatte die glimmende Zünd⸗ ruthe das Pulver erreicht, ein Krachen, wie der Don⸗ ner eines Geſchützes, erſchuͤtterte die Luft, und eine Wolke von Dampf und Staub hüllte den Platz ein, wo die Exploſion erfolgt war. Nun eilten die Schatz⸗ gräber ſchnell hinzu, und ihr Freudengeſchrei verkün⸗ digte, daß die Sprengung vollkommen gelungen war. Der Felsblock war auf die Seite gewälzt, und offen lag der Eingang zu einem dunkeln Schachte vor den

in die Arme. Wenn nur Niemand das Krachen der Mine ver⸗ nommen hat, ſagte Franz hierauf beſorgt. Ohne Sorge! erwiederte der Schulmeiſter.Sie Der Schatz des Inka. 6 1